Für Zuckerkranken

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Entwicklung der Zuckerkrankheit infolge des sich in unserer Speisenordnung wesentlich erhöhenden Zucker- und reduzierten Fasergehaltes um fast das Zweifache angestiegen.

1. Kurz über die Krankheit

Der Diabetes – oder mit dem alltäglichen Namen die Zuckerkrankheit – ist die chronische Erkrankung des Stoffwechsels des Organismus und die Beschädigung der Regelung des Blutzuckerspiegels. Der Grund der Ausbildung der Zuckerkrankheit ist der Mangel des von der Bauchspeicheldrüse erzeugten Hormons namens Insulin oder die Unempfindlichkeit des Organismus gegen das Insulin oder beide.
Wenn ein Zuckerkranker zu viel Feinzucker oder Kohlenhydrat verbraucht, erhöht sich die Menge des Zuckers in seinem Blut. Die Bauchspeicheldrüse sollte mit erhöhter Insulinproduktion reagieren, aber gerade dieser Regelungsmechanismus fehlt bei Diabetikern. Die Erhöhung des Blutzuckerspiegels verursacht weitere Probleme: Hypertonie, hoher Cholesterinspiegel, hohes Blutfettniveau, Herzinsuffizienz. Gleichzeitig, wenn diese im frühen Stadium erkannt wird, kann die Krankheit mit beherrschtem Lebenswandel behandelt werden und die Kranken können ein fast normales Leben führen.

Für heute – als Folge der modernen Wissenschaften und Entdeckungen – sind wir dazu gekommen, dass wir von dem Genuss der Harmonie des süßen Geschmacks nicht absehen müssen, wir müssen nur die Art des von uns verzehrten Zuckers sorgfältig wählen. Die Lösung dafür heißt BIRKENZUCKER..

2. Der glykämische Index:

Der glykämische Index (GI) wurde ursprünglich für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels von Diabetikern entwickelt. Der Index zeigt, wie schnell sich das im gegebenen Lebensmittel enthaltene Kohlenhydrat im Organismus einzieht – je niedriger der GI-Wert einer Speise ist, desto weniger Glukose gerät in den Blutstrom, so soll die Bauchspeicheldrüse auch weniger Insulin erzeugen, damit die Glukose zu den Zellen gelangt. Je weniger Insulin sich bildet, desto weniger Fett wird von dem Organismus gelagert.

Vom glykämischen Index her können die Lebensmittel in drei große Gruppen geteilt werden: Der Verzehr der Gruppen mit einem GI-Wert von 0-55 sind mit niedriger, mit einem Wert von 56-69 mittlerer und der Verzehr der Gruppe mit einem GI-Wert von 70-100 höherer Blutzuckerspiegelerhöhung verbunden. Als Vergleich: Der glykämische Index der konventionellen braunen und weißen Zucker befindet sich zwischen 68 und 100, also möglichst hoch, hingegen ist der Index des Birkenzuckers 7.

Zahlreiche klinische Versuche beweisen, dass der Organismus den Birkenzucker sehr langsam verarbeitet und nicht die gesamte Menge. Der Birkenzucker verursacht keine plötzliche Änderung im Blutzuckerspiegel: er löst weder die Erhöhung, weder die Reduzierung aus; eher stabilisiert und hält diesen niedrig. Die Diabetiker können – unter Anwendung des Birkenzuckers – süße Speisen verzehren, indem ihr Blutzuckerspiegel nicht steigt.
Für die Verdauung des Birkenzuckers ist kein Insulin erforderlich.

Nach einer am 21. Juli 1981 veröffentlichten Forschung haben 14 Insulinbenutzer versuchsweise ein mit entweder 30g Birkenzucker oder mit 30g Traubenzucker versüßtes Frühstück erhalten, während dessen die Reaktionen ihrer Organismen ständig kontrolliert wurden. Der Unterschied war spektakulär. Bei den Personen, die Traubenzucker verzehrt haben, war die Erhöhung des Blutzuckerspiegels und des Bedarfs an Insulin sofort messbar. Der Verzehr von 30 g Birkenzucker hat keine sofortige Nebenwirkung verursacht. Die weiteren Vermessungen nach 1 bzw. 2 Stunde/n haben bestätigt, dass die Verdauung und die Wirkung des Birkenzuckers der Stärke gleichwertig und für Diabetiker vollständig sicher sind.

3. Verzehr des Birkenzuckers für Diabetiker

Diabétesz ikonDie mit Birkenzucker zubereiteten Speisen können aufgrund der Regelung der einheitlichen internationalen lebensmittelhygienischen Anforderungen auch offiziell mit dem Unterscheidungsmerkmal „von Diabetikern verbrauchbar“ gekennzeichnet werden.

Bei der Zuckerkrankheit ist der Kohlenhydratgehalt eines gegebenen Produktes wichtig. 25% des Birkenzuckers ziehen sich direkt als Kohlenhydrat ein, jedoch während des gesamten Verdauungszyklus nehmen weitere 13-25% indirekt an der Verdauung von Kohlenhydraten teil und beeinflussen dadurch den Kohlenhydrat-Energiehaushalt. Bei den Zuckerkranken – unabhängig von der Phase der Krankheit – sollen 50% Kohlenhydrat eingerechnet werden, also 100g Birkenzucker bedeuten 50g Kohlenhydrat.

Für diejenige, die nach der Heilmethode der Zuckerkrankheit suchen, schlagen wir vor, mit ihrem Arzt über die Vorteile und physiologischen Wirkungen des Birkenzuckerverzehrs zu konsultieren. Viele leiden daran, dass sie nicht sicher sind, warum sie auf ihre Lieblingsspeisen und Getränke verzichten müssen.

Ein Menü, das wenig verfeinertes Kohlenhydrat (z. B. Weißmehl und davon zubereitete Kuchen, Backwaren u. ä.) enthält, stellt mit Birkenzucker kombiniert einen langfristig stabilen Insulinspiegel und reduziert die Notwendigkeit der Insulinspritzen.

Verwendung des Birkenzuckers bei Schwangerschaftsdiabetes

Diabétesz - gyógyszerek, injekció